Für mich ist das Jahr 2013 im wahrsten Sinn des Wortes „wie im Fluge“ vergangen. Glücklicherweise habe ich wirklich viel Zeit in der Luft verbracht: In Flugzeugen auf dem Weg zu einigen Traumspots und Wettbewerben (Ghana, Ägypten, England, Frankreich. Natürlich habe ich auch etliche Sekunden, insgesamt sicher auch Minuten oder Stunden, an und unter meinen Kites in der Luft verbracht.

 

Ein paar Fotos aus dem Frühjahr diesen Jahres sind diese Woche wieder auf meinem Bildschirm erschienen.

Ich hatte die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich von einem Fotografen ablichten lassen. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich vor einer Kameralinse meine Tricks präsentierte. Trotzdem war dieses shooting ziemlich anders. Echte „Arbeit“. Nicht nur für den Fotografen, sondern auch für mich. Nach dem Motto „Zufallsbilder gibt es nicht“, musste ich Tricks immer und immer wieder vorführen, bis am Ende das ideale Bild entstanden war.

100% Konzentration waren angesagt. Mal war der Arm an der falschen Stelle, mal war es der Blick in die Kamera, der nicht passte.  Oder es waren die Füße, die nicht maximal durchgestreckt waren oder der Schirm, der nicht sauber am Himmel stand.

 

Für mich hat sich die Anstrengung gelohnt. Ich blicke gerne auf das shooting zurück. Ebenso gerne auf das ganze Jahr 2013.

 

Bildrechte  (↑) http://www.ewigkite.de

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Training & Shooting in Ägypten 

Seit einer Woche komme ich mir vor wie im Traum: Morgens werde ich wach und blicke aus meinem Fenster auf das Wasser an der Küste vor Hurghada/ Ägypten.

Die Bedingungen sind wirklich paradiesisch: Nicht nur der morgendliche Blick aufs Meer, sondern auch die Wind- und Wetterbedingungen sind einfach super! Sonne und Wind satt und kiten ohne Neo und nur mit Boardshorts. Auf dem Wasser fühle ich mich rundum wohl und fit und auch der Anblick unter das Board verschlägt mir manchmal den Atem. Korallenriffe sind im glasklaren Wasser zu sehen.

Foto by:Armin Harich

Es ist schon eine tolle Sache – Danke an meine Sponsoren! – , dass ich die Möglichkeit zum Reisen und noch dazu an so sagenhafte Orte habe.

Ich tanke weiter Sonne auf, genieße es, direkt aus dem Bett aufs Board zu gehen (na ja, ein MyMüsli-Frühstück und ein wenig Packen – Kite, Flyboard Flysplit  und x7-Kamera – müssen auch noch sein) und freue mich auf die Tage, die ich hier noch haben werde.
Ab jetzt wird es auch ein wenig „anstrengender“: Die Filmerei beginnt und ich hoffe mal, dass ein tolles Video draus wird. Dann könnt Ihr nicht nur von diesem Traumspot lesen und ein paar Bilder sehen, sondern auch noch „bewegte Bilder“ sehen. Demnächst dann mehr dazu.

             Foto by:Armin Harich

 

 

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Foto/ Stefanie Beckmann Fotografie 

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Am letzten Septemberwochenende habe ich mich wieder auf den Weg nach Berlin gemacht. Auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhofer Feld sollte gegen Ende des KLB Open-Contest wieder einmal ein Siegertreppchen aufgebaut werden. ;-)  Gespannt, wie der Contest laufen würde, kam ich mit der Hoffnung, auf  dem Treppchen zu stehen.


Im Laufe des Wochenende habe ich Gas gegeben. Glücklicherweise konnte ich vielen Zuschauern und auch der gut vertretenen Presse zeigen, wofür sich das Training gelohnt hat.

Im Freestyle-Contest konnte ich über der ehemaligen Landebahn in Berlin meine Tricks zeigen. Nicht nur von mir, sondern auch von meinen KLB-Kollegen, waren tausende Zuschauer und auch die Jury begeistert. Bei mir hat der Flug samt Freestyle-Tricks über der Landebahn zu einer Landung direkt auf der obersten Stufe des Siegertreppchens im Freestyle gereicht.

Die Stimmung auf dem Gelände war bestens: Jede Menge Firmen waren mit ihren Produkten rund ums Kitelandboarden vertreten. Auch meine Sponsoren Flysurfer, Schwerelosigkite, Kitejunkie  waren vertreten und sorgten für ein rundum gelungenes Event.

 

Nachdem ich im Freestyle den ersten Platz belegt hatte,  konnte es beim Airtime gleich bestens weitergehen. Beim KLB Open 2013- Airtime-Contest setzte ich erst nach 6,2 Sekunden mit meinem Speed 3 21m wieder auf und holte mir damit als Erstplatzierter meinen zweiten Titel in Berlin.

Dass es abseits des offiziellen Wettbewerbs ebenso lang und zugleich mit Helix-Freestyle in der Luft zugehen kann, hat netterweise Pascal auf Video festgehalten: 2700er-Helix über dem Rasen von berlin!

Beim Race-Wettbewerb konnte ich zwar nicht den ersten Platz belegen, freute mich aber darüber, dass ich als Dritter ins Ziel gehen konnte.

Mit drei Titel aus Berlin zurück zu kommen fühlt sich echt gut an !! ;-)

Jetzt geht es, nachdem der letzte Lauf der Englischen Meisterschaft der BKSA wegen Unstimmigkeiten mit den Sponsoren abgesagt wurde, Mitte Oktober zur Meisterschaft nach Holland. Mal sehen, wie es sich in Holland fliegt …. .

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40km RedBull Race  „Mit Vollgas von Wellental zu Wellental“

Nach einer schönen und mit der Kitetrophy siegreich beendet Sommersaison stand Anfang September das letzte Sommerhighlight des Jahres 2013 an:

Mehrere hundert Kitesurfer waren dem Aufruf von Red Bull zur Teilnahme am „Coast2Coast“-Event gefolgt. Im Vorfeld hatten sich so viele Kiter beworben, dass die Teilnehmerzahl anhand von Wettkampfrankings für Professionelle Kitesurfer und mittels Losverfahren für ambitionierte Kitesurfer reduziert werden musste. Was dann am Nordstrand von Fehmarn am 7.September gegen 14.00 Uhr begann war das größte Kitesurfrennen der bisherigen Kitesurfgeschichte.

Red Bull hat wieder einmal dafür gesorgt, dass Aufsehenerregendes passiert!

Allein die Atmosphäre, die einen empfing, als man in die Nähe des Strandes kam, an dem es losging, war unbeschreiblich. Ein super organisiertes Event mit dann insgesamt 348 Kites am Himmel, die ihren Weg von Niobe an Fehmarns Nordstrand nach Lalandia in Dänemark fanden.

Zwischen den beiden Küsten liegen ungefähr 20 Kilometer Wasser. Man könnte also von fast zwei Marathonläufen auf dem Wasser sprechen.

Bevor es an den Start ging gab es neben den üblichen Ein- und Anweisungen doch noch ein paar außergewöhnliche Infos zum Rennen. Man ist ja nicht alle Tage mit über 300 Kitern auf dem Wasser unterwegs.

Und: Sicherheit ging auch bei diesem Rennen absolut vor. Alle Teilnehmer wurden von Restube mit einem Rettungspaket ausgestattet. Sollte man in Schwierigkeiten kommen, hätte man die kleine aufblasbare Rettungsboje bei sich, die einem als Schwimm- und Überlebenshilfe dienen kann. Alle Teilnehmer befestigten ihr kleines Restube-Päckchen am Trapez und machten sich frisch gestärkt (Red Bull!) auf den Weg zur Startlinie.

Ein Helikopter kreiste über der Startlinie, ein Jetski gab das Signal zum Start des längsten und größten Kiterennens der Welt.

 

Mit meinem Speed 3 in 12qm und meinem Inkognito Raceboard hatte ich einen ziemlich guten Start. Und: Irgendwie macht es sich dann doch bemerkbar, wenn man ein paar sonnige und windige Tage mit Training und Wettkämpfen gerade hinter sich hat.
Meine Kondition war gut und ich startete voller Energie Richtung Dänemark.
Schon zu Beginn des Rennens konnte ich mich, wie glücklichweise fast die ganze Zeit über, immer wieder mal kurz umdrehen, um mit einem Blick über die Schulter den mit farbenprächtigen Kites geschmückten Himmel zu sehen. Jeder Blick nach hinten ein gigantisches Bild!

Blickte ich Richtung Dänemark, wurde mir manchmal kurz etwas mulmig zumute: Riesige und endlos lang erscheinende Überseeschiffe, die stockwerkhoch Container geladen hatten, kreuzten die Rennstrecke.

Ausweichen und an diesen schwimmenden Hochhäusern vorbei fahren ist ja das Eine. Womit manche Teilnehmer nicht gerechnet hatten ist die Windabdeckung, die diese Giganten der Meere erzeugen. Fährt man direkt hinter ihnen wieder in den Wind, kann es einen schon mal ordentlich durchschütteln. Diese Probleme konnte ich mir glücklicherweise durch Ausweichmanöver ersparen.

 

Trotz des ausreichenden Trainings, das ich hinter mir hatte, machten sich bereits kurz vor der dänischen Küste meine Waden bemerkbar.

Mit leichtem Brennen in den Beinen sah ich dann endlich knapp 200 Meter vor der Dänischen Küste die zwei Bojen, die umfahren werden mussten.

Ich war total happy als ich nach gut 35min die Bojen sehen konnte!

Das bedeutete Halbzeit. Aber keine Pause. Bojen umfahren und zurück Richtung Deutschland!

 

Für mich gab es nur eins: Mit Vollgas zurück. Von Wellental zu Wellental.

Besonders auf dem Rückweg machte das Thema Orientierung manchen Teilnehmern zu schaffen. Wenn man kilometerweit von der Küste entfernt ist und nur Wasser vor sich sieht, muss man schon bestens konzentriert sein, um den Kurs zu halten. Von Wegweisern, Bojen oder Begleitbooten keine Spur!

 

Auch auf dem Rückweg war ich an der Spitze des Fahrerfeldes. Ein unglaublich irres Gefühl, das mich auch noch auf den letzten Kilometern beflügelt hat. Ich war doch ziemlich erschöpft, als ich etwa einen Kilometer vor dem Ziel den Helikopter über der Ziellinie kreisen sah. Aber ich wusste: Gleich habe ich es geschafft!

 

Und ich habe es geschafft! Und dazu noch auf dem 8.Platz. Man könnte auch sagen, dass es der 5.Platz der Raceboardfahrer war, denn die ersten drei Plätze wurden ausschließlich durch Hydoilfahrer belegt. Aber egal ob 5. oder 8. Platz, ich kam total glücklich unter dem Applaus von tausenden Zuschauern über die Ziellinie.

 

Nicht für alle Fahrer endete das Rennen so glücklich: Weit über 100 Teilnehmer mussten mit der Fähre von Dänemark zurückgebracht werden.

Wie gut, dass nichts Schlimmes passiert ist.

 

Ich freue mich riesig über meinen 8.Platz. Und es macht mich auch stolz, dabei gewesen zu sein! Beim Red Bull Coast2Coast-Rennen!

 

Ein paar Tage werde ich mich nun entspannen.

Und dann lasse ich wieder die Waden brennen ;) .

Diesmal dann aber auf Land.

Mit der KLB Open in Berlin geht es erstmal weiter.

Und dann geht es zum BKSA-Endlauf nach England!

Fotos by: https://www.facebook.com/benjaminnolte.photography

http://benjaminnolte.de/

 

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