Auch hier fühlt sich ein Treppchenplatz gut an!

Bevor ich Ende August beim Betreten des Siegertreppchens der Kitesurftrophy 2013 ein ziemlich gutes Gefühl hatte, waren ein paar Schritte zu gehen, bzw. Trainingsrunden auf dem Wasser zu drehen. Zu Beginn diesen Jahres stand für mich – nach einem durchaus erfolgreichen Kitelandloarding-Jahr 2012 – fest, dass ich mich im Jahr 2013 ein paar neuen Herausforderungen stellen möchte.

 

Zum einen wollte ich (und will ich noch immer!) den BKSA-Titel aus England nach Deutschland holen. Zum anderen sollte das Jahr 2013 ein Jahr werden, in dem ich mich auch im Kitesurfen/Race verbessern und weiter an die Spitze der deutschen Fahrer arbeiten wollte.

 

Nach vielen Trainingseinheiten und anspruchsvollen Rennen, nach vielen Begegnungen mit echt tollen Race-Kollegen und nach vier Tourstops der Kitesurftrophy war es Ende August dann soweit:

Ich stand neben Florian Gruber (1.Platz) und Darian Rubel (2.Platz) auf dem Treppchen der Deutschen Kitesurfmeisterschaft. Und tatsächlich: „Auch hier fühlt sich ein Treppchenplatz gut an!“

Sogar ziemlich gut, denn ich habe das Ziel, das ich mir zu Beginn des Jahres gesteckt hatte, erreicht. Natürlich war ich dieses Jahr überglücklich, nachdem ich letztes Jahr an der ersten Stufe des Treppchen quasi abgerutscht bin und auf dem undankbaren 4.Platz gelandet war.

Jetzt bin ich gespannt auf das kommende Jahr! 2012 4.Platz, 2013 3.Platz, 2014? Wir werden sehen. Und ich werde mir weiter Ziele stecken.

Meinen Sponsoren danke ich für ihre Unterstützung und bei allen Freunden und Bekannten bedanke ich mich für die Glückwunsche.

 

Wünscht mir weiter Glück, denn am nächsten Wochenende trete ich bei Coast2Coast von Red Bull an. Fehmarn Dänemark und zurück.

 

 

 

 

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Die Location und auch den ganzen Ablauf des Wettkampfs kenne ich aus den vergangenen Jahren ziemlich gut. In diesem Jahr habe ich aber mal „die Seiten gewechselt“. Ich bin den Contest nicht mitgefahren, sondern habe als Mitglied der Jury genau hingeschaut, wie die anderen Kitelandboarder gefahren sind.

Nachdem ich im vergangenen Jahr zum wiederholten Mal den deutschen Meistertitel im Freestyle geholt hatte, wollte ich mich in diesem Jahr einmal auf internationale Wettbewerbe im Ausland und auf Titelambitionen im Kitesurfen/Race konzentrieren.

Bisher hat es ganz gut geklappt: Die ersten Contests in England habe ich gewonnen und wenn alles gut weiter geht, dann sollte der BKSA-Meistertitel 2013 demnächst auch zu meinen „Trophäen“ gehören. Die Meisterschaft in England ist für mich eine große Herausforderung. Bis die Jury in England ihr letztes Wort gesprochen hat, gilt es noch, sich zu konzentrieren und auch weiter zu trainieren.

Die Jury der Kitesurftrophy 2013 hat mir nach Errechnung der Gesamtwertung aller Läufe – den 3.Platz im Race zugesprochen. Ziel erreicht. Platz 2 oder Platz 1 waren nicht drin. In diesem Jahr nicht … .

Im August habe ich erstmal ein paar Wörtchen mitgeredet, als es um die Bewertung der anderen Rider ging. Es waren spannende Tage in Sankt Peter Ording und es hat auch richtig Spaß gemacht, das ganze Geschehen einmal vom Rande zu betrachten und dabei genau unter die Lupe zu nehmen. Selbst das Zuschauen und Bewerten macht beim Kitelandboarden Spaß!

Wer hat wann und wie die Nase vorn, wer überzeugt durch Tricks, Können, Stil und Gesamteindruck? Am Ende stand nach Jury-Beratungen fest: Dieses Jahr hat Joey Oldenburger den deutschen Titel verdient. Glückwunsch an den Deutschen Meister im Freestyle 2013 vom Jurymitglied und Deutschen Meister im Freestyle 2012 (und hoffentlich BKSA-Meister 2013 ;) ).

Aloha
Emma

 

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Bewegungsenergie lässt sich berechnen. Das hat etwas mit Masse und Geschwindigkeit zu tun. Normalerweise freue ich mich über Bewegungsenergie, die mich auf meinen Boards mit Hilfe der Kites nach vorne bringt. Als ich aber letzte Woche nachts auf der Autobahn unterwegs war, um zur KitesurfTrophy nach Fehmarn zu fahren, lernte ich Bewegungsenergie von einer unschönen Seite kennen: Nachts um 2 Uhr wurde mein geliebter Kitejunkie-UPS-Bus unfreiwillig von hinten beschleunigt. Ein LKW-Fahrer, der offensichtlich eingeschlafen oder zumindest sehr unkonzentriert war, fuhr auf das Kitejunkie-Mobil auf und sorgte für einen unfreiwilligen Zwischenstop auf der A 7 und in einem nahegelegenen Krankenhaus. Glücklicherweise habe ich nicht viel abbekommen. Mit leichten Hals- und Nackenschmerzen und einem ramponierten Fahrzeug konnte ich meinen Weg nach Fehmarn fortsetzen, um dort dann am Ende des Events weitere Berechnungen anzustellen.

 

Am vergangenen Wochenende fand dann also nach aufregendem Zwischenstop auf der A7 der 3.Tourstop der diesjährigen Kitesurf-Trophy auf der Insel Fehmarn statt. Ich war dabei, freute mich darüber, viele bekannte Gesichter zu sehen und arbeitete mich dann im Laufe der Rennen langsam aber sicher an die Spitze der Teilnehmer vor. Das Training, das ich in den vergangenen Wochen auf meinem neuen Raceboard Inkognito absolviert habe,  zahlt sich in der Kombination mit den Speed 3 in der Race Edition aus: Beim ersten Rennen auf Fehmarn belegte ich Platz 5 und beim zweiten Rennen Platz vier. Beim dritten Rennen kam ich dann als Dritter ins Ziel. In der Gesamtwertung stehe ich nun auf Platz 4 Das Siegertreppchen habe ich knapp mit zwei Punkten hinter Erwin Gruber verpasst, aber noch ist das letzte Wort ja nicht gesprochen! Ende August steht das große Finale der Deutschen Meisterschaftsserie in Büsum an Mal sehen, was dann drin ist. Bei den Frauen hat meine Flysurfer- und Schwerelosigkite-Teamkollegin Christine Bönninger mal wieder komplett abgeräumt. Sie hat alle Rennen gewonnen uns sich somit den 1.Platz gesichert. Respekt! Auch Junior- Flysurferfahrer Niklas Christiansen konnte sich bei den Junioren gut auf Platz 2 positionieren. Den ersten Platz belegte Jannis Maus, den dritten Elias Quamid.

Bei insgesamt recht leichten Windverhältnissen war der Tourstop auf Fehmarn bei sonnigen Verhältnissen, einer guten Gesamtstimmung auf dem Wasser und einer genialen Party am Samstagabend ein rundum gelungenes Event. Jetzt freue ich mich auf Büsum! Und trainiere weiter.

Rock on Emma..

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Der Juli diesen Jahres war für mich ereignisreich. Lust und Frust lagen dabei eng beieinander: Echte sportliche Höhepunkte mit sehr guten Ergebnissen und gesundheitlich bedingte Tiefpunkte mit frühzeitiger Beendigung einer Wettkampfteilnahme gehörten dazu. Aber der Reihe nach:

Mini KTE Europe Tour/ Sylt  3.-7.Juli 2013

Der Juli begann für mich auf der Nordseeinsel Sylt. Das Riesenevent direkt an der Kurpromenade war schon etwas Besonderes, was das Flair und auch die Zuschauerzahlen angeht. Die Tage waren bestimmt von intensiven und herausfordernden Rennen. Mit meinem neuen „Tanker“, dem Inkognito, und meiner neuen Speed 3 19 in der Race Version bin ich an den Start gegangen. Zahlreiche Rennen konnten in den Tagen auf Sylt gefahren werden. Besonders war auch das Erlebnis der Teilnehmermasse: Es ist schon ein besonderes Gefühl, einer der vielen Kiter zu sein, der in einer riesige Flotte die an den Start geht. Meine Platzierung ist, aufgrund der Tatsache, dass ich das erste Rennen in  Frankreich nicht mitgefahren bin, nicht besonders nennenswert. Aber immerhin Mittelfeld bei nur Wertung nur eines von zwei Rennen ;)

Bestes Wetter, gute Versorgung im Rider-Zelt und ein paar Kontakte zu Firmen sorgten bei mir für gute Stimmung.

Eher unter den Erstplatzierten spielte sich dann das ab, was ich auf Sylt erlebt habe: Interviews und Autogrammstunden und nicht zuletzt das Coverbild auf dem Style Magazin des Veranstalters Mini sorgten dafür, dass ich Sylt mit einem zufriedenen und glücklichen Gefühl über das, was machbar ist, verließ.

 

 

Kurze Pause auf Fehmarn/ 8.-11.Juli 2013
Nach den wegen der anspruchsvollen Rennen anstrengenden Tage auf Sylt, bei denen ich mir eine Verletzung an beiden Füßen zugezogen hatte, die mich noch etwas länger beschäftigen sollte, habe ich erst einmal vier Tage Pause bei meinen Freund Daniel in Blekendorf.. nicht weit von Fehmarn gemacht. Er ist derjenige, der mich vor Jahren zum Kiten gebracht hat. Danke, Daniel!!!  ;)

 

Diesmal wollte ich aber nicht gleich wieder aufs Wasser. Beide Fußrücken sollten wenigstens drei Tage auskurieren. Ich hatte sie mir auf Sylt durch Sand in den Bindungen bei einem Rennen dermaßen aufgerieben, dass tiefe Wunden entstanden waren. Am Tag Vier auf Fehmarn schien alles wieder gut verheilt. Ab aufs Wasser und knappe 20 Kilometer Strecke gemacht. Lust am Kiten und Frust, als ich meine Füße nach der Session sah. Mit Wunden an den Füßen machte ich mich auf den Weg nach Warnemünde.

Kitesurf Trophy Warnemünde, 12.-14.Juli 2013
Zeitgleich mit den „Warnemünderwochen“ fand die Kitesurf Trophy statt. In Warnemünde schien sich alles zu treffen, was Segel hat: Segelschiffe, wohin man schaute. Ein herrlicher Anblick. Die gesamte Stimmung, die Malibu-Lounge und die Tatsache, dass ich zum ersten Mal in Warnemünde dabei war, machten diese Tage für mich besonders. Als ich dann noch den 1.Platz im Best Trick Contest holte, war die Lust am Kiten wieder zu 100% da, auch wenn die Wunden an meinen Füße noch immer Probleme machten. Ein erster Platz bei der Deutschen Meisterschaft! Da stehe ich doch gerne auf dem Treppchen, auch wenn die Füße dabei etwas schmerzen … ;)

 

Kitesurf Worldcup Sankt Peter Ording , 15.-21.Juli 2013
SPO und KitesurfWorldCupdas ist schon die Krönung des Kitelebens. Bestens gelaunt und eigentlich auch gut in Form, kam ich in SPO an und freute mich, dass ich viele bekannte Gesichter und auch etliche Freunde auf dem Eventgelände wieder traf. Flysurfer war mit Testmaterial und Infostand auch bestens vertreten. Eigentlich hätte alles so schön werden können, wären da nicht die Wunden an meinen Füßen gewesen. Den ersten Heat im Slalom bin ich mitgefahren und konnte als Drittplatzierter freudestrahlend vom Wasser kommen. Wäre da nicht der Schmerz an den Füßen gewesen. Nachdem ich am Vortag schon einmal bei den Ärzten im Fahrerlager war, ging ich nach einem weiteren Heat noch einmal hin, um mich verarzten bzw. beraten zu lassen. Mit einer selten erlebten Dringlichkeit rieten mir die Ärzte von einer weiteren Teilnahme am WorldCup ab. Eine Entzündung, die in die Knochen gehen könnte, würde mich für lange Zeit lahmlegen. Frust. Enttäuschung. Aber so ist das Leben. Und die Vernunft siegte. Für mich persönlich habe ich den Wettkampf schweren Herzens abgebrochen. SPO 2013 wird für mich als mein „Vernünftigster“ WorldCup in Erinnerung bleiben.

 

Ende Juli/Anfang August
Ende des Monats konnte ich ein paar freie Tage zuhause verbringen, an denen ich mich und meine lädierten Füße so richtig auskurieren konnte. Nach gut einer Woche waren meine Füße wieder in Ordnung.

Ein großes Familienfest in Süddeutschland stand an und nun bin ich seit ein paar Tagen, nach einem kurzen Zwischenstop bei meinem Designer,  wieder auf Fehmarn. Wieder bei Daniel. Diesmal sind die Füße in Ordnung.

Und ich bereite mich vor auf den dritten Lauf der KitesurfTrophy vom 9.-11.August auf Fehmarn. Schaun wir mal, ob und wie meine wieder gesundeten Füße aufs Treppchen kommen. Schön wäre das mal wieder ;)

 

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Das neue MINI Zubehör & Style Magazin ist da und wartet mit den aktuellen Sommertrends beim MINI Händler auf euch.

Shooting Emmanuel Norman MINI

 

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