Archiv für die Kategorie: “Allgemein”

Zum zweiten Mal war Dornum an der ostfriesischen Nordseeküste Austragungsort für das von der KLB Association veranstaltete „Young Guns Camp“.

Der Dornumer Rasen wurde am Pfingstwochenende von acht jungen und ambitionierten Kitelandboardern als ideales Kitelandboard-Gelände genutzt. Und auch ich stand wieder mit beiden Beinen auf dem Dornumer Rasen, um den jungen Fahrern Theorieeinheiten zu geben. Hin und wieder haben am Pfingstwochenende aber auch die Räder meines Landboards Spuren auf dem Rasen hinterlassen. Denn Manches lässt sich nur in und an der Praxis erläutern.

 

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Der erste Wettkampf des Jahres liegt hinter mir. Nachdem ich mich aus unterschiedlichen Gründen (weitere Infos folgen … ;) ) entschieden hatte, in diesem Jahr die deutsche Meisterschaft im Kitelandboarding nicht mitzufahren, habe ich mir, was KLB-Titel angeht, ein kleine Herausforderung gestellt: Auch wenn international bekannt ist, dass England Toplevel-Fahrer in der Disziplin Freestyle hat, so habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr den englischen Titel zu holen. Mal schauen, ob es klappt… . Insgesamt stehen bei den Engländern vier Läufe  auf dem Terminkalender. Aber erstmal langsam, Schritt für Schritt.

 

 

Schritt 1: BKSA Freestyle Land, Runde 1.Bereits am vergangenen Mittwoch habe ich mich auf den Weg zur „High House Farm“ in der Nähe von Essex gemacht. Ich wollte mich vor den Wettbewerbsläufen gut vorbereiten und  mich einfahren. Und das Gelände wollte ich auch kennen lernen. Eine ziemlich kurze Wiese mit vielen Rampen und Rails, die auf dem Eventgelände verteilt stehen, erwartete mich. Ich war nicht der Einzige, der die Idee mit der Vorbereitung und dem Einfahren hatte, denn andere Fahrer hatten sich auch schon früher auf den Weg gemacht und so lernte ich also nicht nur das Eventgelände, sondern auch neue Leute und meine späteren Konkurrenten kennen. Am Donnerstag und Freitag konnten wir in aller Ruhe trainieren. Der böige und außerdem ziemlich starke Wind machte das Training am Donnerstag und Freitag nicht gerade zu einem Zuckerschlecken. Außerdem merkte ich schon nach kurzer Zeit, dass die englischen Kollegen eher zur oberen Liga zu zählen waren. Das merkte ich dann auch bei den Wettkämpfen, die offiziell am Samstag begannen, selbst: Ich glaube, dass ich noch an keinen anderen Wettbewerb teilgenommen habe, bei dem die Erwartungen und auch das Können dermaßen hoch waren.

 

 

Der Samstag war ein idealer Wettkampftag: Die Böen hatten abgenommen und der Wind bewegte sich ziemlich konstant um die 16 bis 18 Knoten.Die Disziplinen, die in Essex ausgetragen wurden waren Freestyle/Buggy ,
KLB Pro/Freestyle, KLB- Amateur/ Freestyle und KLB-Junioren/Freestyle. Ich bin bei den Pros gestartet und habe nicht schlecht über die sehr hohe Sprünge und die  technisch hochkarätigen und schwierigen Tricks der anderen Fahrer gestaunt.”Manche beeindruckten mit Kiteloops und auch Handlepass- und Boardoff-Variantionen waren an diesem Tag sehr häufig zu sehen.

Das Eventgelände war von vielen Zuschauern gesäumt, gute Musik wurde gespielt, der Wind stimmte …..und: Ich konnte abends mit dem Sieg in der Tasche bei Lagerfeuer, netter Musik von zwei Live-Bands, bester Stimmung und leckerem Grillzeug mit vielen netten Leuten in meinen Geburtstag reinfeiern. Tja, ich werde älter… . Das macht mir aber gar nichts, solange ich jeweils am letzten Tage eines Lebensjahres einen Titel holen ;) .

Ich hab alles auf eine Karte gesetzt und musste kämpfen wie noch nie. Im Finale durfte ich keine Sekunde locker lassen. Ich musste mich echt durchbeißen, die Gegner und auch deren Tricks im Auge haben.

Da alle Wettkämpfe am Samstag ausgefahren werden konnten,  blieb am Sonntag Zeit zum Trainieren….., auf englischem Rasen!   Platzierungen: Kitelandboarding Freestyle PRO1.Platz Emmanuel Norman2.Platz Ash Garwood3.Platz Laurent Guyot
Kitelandboarding Freestyle Amateur1. Platz Will Rose2.Platz Sascha Brand3.Platz Marius Siebert

 

 

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Für mich, wie für alle Teilnehmer der 1.Hamburger Kitemeisterschaft, ging der Tag schon früh los. Schon vor 8 Uhr trafen wir uns am Segelclub an der Elbe. Belegte Brötchen, Kaffee und was man sonst noch so zum wachwerden braucht, standen bereit. Man traf auf lauter bekannte Gesichter, kam schnell ins Plaudern und Erzählen und startete endlich mal wieder in einen gemeinsamen Tag mit Wettbewerb.

Alle hatten wir den Eindruck, dass am 1.Mai der Winter endlich vorbei ist! Bestens gelaunt fand dann das Skippers Meeting statt, bei strahlender Sonne wurde am Elbstand das Material fertig gemacht und schließlich zogen dann alle, kurz vor dem Übersetzen mit Motorbooten zum „Mühlenberger Loch“, ihre Neoprenanzüge über.

Aufbruchstimmung pur! Bei noch reichlich Wind konnten wir, nach 10minütiger Überfahrt unser Material an dem kleinen Sandstrand aufbauen und loslegen. Die ersten 10 bis 15 Minuten hatten wir Druck in den Schirmen. Man hatte jedoch den Eindruck, dass der Wind von Minute zu Minute nachließ. Und das war dann auch leider so. Die ersten Minuten des Tages konnte man im unteren Windbereich einigermaßen fahren, aber dann ging gar nichts mehr. Erstaunlich war jedoch der Ehrgeiz mancher Fahrer: immer wieder versuchten sie, die Kites am Himmel zu halten und wenigstens ein wenig ins Gleiten zu kommen. Meistens endete das aber mit Rückholungen durch die Motorbootflotte, die bereit stand.

Wegen des lauen Lüftchens war die 1.Hamburger Kitemeisterschaft für mich vor allem ein nettes Treffen mit Freunden. Genug Zeit zum Austausch hatten wir ja. Bei den 2.Hamburger Kitemeisterschaften wird es hoffentlich windiger.Am Mittwoch mache ich mich auf dem Weg zum ersten Kitelandboardcontest nach Essex/England. Am 11. und 12.Mai wird es hoffentlich windig in Essex … .

Emmanuel

                  

 

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Das schmuddelige Winterwetter ging mir, wie wohl den meisten Leuten in unserem Land, so langsam aber sicher auf die Nerven. Wenn die Sonne nicht zu mir kommt, dann muss ich eben dorthin fahren, wo die Sonne scheint. Ende März konnte ich den kalten und dunklen Tagen für knapp drei Wochen entfliehen und mein Auftakttraining für 2013 im Ghana/ Westafrika absolvieren.
Mit der Speed 3 19 und 15 sowie der 10er Speed 4 im Gepäck machte ich mich auf den Weg an den Strand von Kokrobite Beach in der Nähe von Accra.
Parallel zu meinen Trainingseinheiten bei 35 Grad und gutem Wind fand die erste Scheckübergabe von „Move it! Kiter bewegen was!“ an das Hilfsprojekt „Medicine on the move“, für das ich mich engagiere, statt (Bericht auf
www.ewigkite.de).

 

Die Trainingsbedingungen in Ghana waren erste Klasse. Die dort herrschende Wärme, der Wind und die angenehmen Wassertemperaturen sind der Garant für ein optimales Training.

 

Ohne den Druck eines Contests im Rücken konnte ich an meinen Moves und an meiner körperlichen Fitness für die kommenden Meisterschaften arbeiten. Und auch die fröhliche Lebensstimmung in dem westafrikanischen Land hat zu einem erfolgreichen und gelungenen Training beigetragen: Meine Stimmung und auch meine körperliche Fitness wurde in den Tagen in Ghana hochgefahren, so dass ich im Mai gelassen und zuversichtlich dem ersten Race Contest auf der Elbe in Hamburg entgegenschaue.
Afrikanischer Wind hat mir Rückenwind für Deutschland gegeben.

Emmanuel Norman

 

Foto: Carsten Hokema /2. Kazou Takagi

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